Weltmeisterliche Nachwirkungen:

Zwei weitere Disziplinen beim CHIO; Geländefahrt wird verlegt

Aachen. Kein halbes Jahr nach dem Ende der ersten Reit-WM auf deutschem Boden haben der Aachen-Laurensberger Rennverein und die Stadt Aachen ein neues Konzept für den CHIO vorgelegt. Das traditionsreiche alljährliche Turnier in der Kaiserstadt soll mit der Aufnahme von zwei weiteren Reitsportdisziplinen zusätzlich zu Springen, Dressur und Vierspänner-Fahren noch attraktiver werden. Voltigieren und Vielseitigkeitsprüfungen, neudeutsch Eventing genannt, sollen ab 2007 auf dem Gelände der Soers stattfinden.

Gespanne raus aus dem Aachener Wald

Außerdem wird der Marathon für die Vierspänner, alljährlich ein Ereignis, das bis zu 40 000 Zuschauer in den Aachener Wald zog, auf das Soerser Gelände verlegt. Die Verantwortlichen führen vor allem ökologische Gründe für die Verlagerung des Gespannfahrens an: der Aachener Wald werde besonders bei schlechtem Wetter durch Huf- und Reifenspuren und dem Zustrom der Besucher arg in Mitleidenschaft gezogen. Das präparierte und mit Obstbäumen, renaturiertem Wildbach und Hecken aufgewertete Soerser Gelände sei zudem für Zuschauer besser zu überblicken und für die Gespanne weniger unfallträchtig.

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